Foodfotografie-Workshop in Bayreuth

Schon etwas länger ist mein Besuch bei der lieben Elisabeth (klick) her. Im März dieses Jahres fuhr ich von Kassel aus zu ihr ins schöne Bayreuth, um mein Wissen über die Foodfotografie zu erweitern und ein wenig über ISO, Belichtungszeit und Fotobearbeitung zu lernen. Ehrlich gesagt, hatte ich mich schon des Öfteren mit diesen Themen beschäftigt, jedoch aus Gewohnheit und vielleicht auch Faulheit, sehr viel häufiger die Automatikfunktion meiner Kamera genutzt. Nun habe ich im März so viele neue Inspirationen, Ideen und Eindrücke mitgenommen, die sich jetzt auch langsam immer mehr auf meinem Blog bemerkbar machen. Und ja, mittlerweile benutze ich die Automatikfunktion meiner Kamera fast gar nicht mehr und auch wenn die Bilder noch nicht perfekt sind, habe ich meine Freude am Fotografieren nun erst richtig entdeckt.

Was ich alles gelernt habe und mitnehmen konnte, wie sich der Workshop gestaltet hat, wo ihr euch anmelden könnt und was ich mir für die nächste Zeit vorgenommen haben, erfahrt ihr im folgenden Post…

Anmeldung

Über Instagram bin ich auf Elisabeth (klick) und auch später auf ihre neuen Workshops aufmerksam geworden. Ich habe mich ein wenig in ihren Blog eingelesen und war immer begeisterter von ihren Bildern und Beiträgen. Zunächst schreckte mich der Preis von 95€ plus der auf mich zukommenden Fahrtkosten als noch Student etwas ab, doch mich ließ der Gedanke nicht los, endlich richtig mit der Foodfotografie loslegen zu können. Ich hatte mir im Vorfeld schon ein Buch zu dem Thema gekauft, doch ohne praktische Erfahrung erschien es mir einfach zu trocken und ungewiss.
Ich trat also in einen regen E-Mail-Verkehr mit Elisabeth und war überrascht von ihrer Offenheit. Sie bot mir gleich Hilfe bei der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit an und erklärte mir den Ablauf des Workshops. Ich war begeistert und konnte es gar nicht mehr erwarten. Nach der Absprache mit den anderen Teilnehmern legten wir ein Datum fest, für mich zu diesem Zeitpunkt noch gute 4 Monate hin. Eine kurze Übersicht:

Foodfotografie Workshop bei Elisabeth in Bayreuth

Anmeldung: (klick)
Dauer: circa 5 Stunden
Maximale Teilnehmer Zahl: 3 Personen auf ungefähr gleichem Niveau
Kosten: 95€ inkl. Essen, Kostproben, verschiedenen Sets und Mini-Goodiebag
Themen: ISO, Belichtungszeit, Fotobearbeitung, goldener Schnitt und Beratung zu diversen Utensilien

Die Fahrt nach Bayreuth

Drei Stunden dauerte die Zugfahrt von Kassel nach Bayreuth mit einem Umstieg. Schon am frühen Morgen ging es los, da ich um 10 Uhr dort sein wollte. Vom Bahnhof wurde ich netter Weise mit dem Auto abgeholt und ich bekam sogar ein Quick-Sightseeing durch Bayreuth. Anschließend wurde ich total freundlich im Haus empfangen und es ging mit Tee in das Studio. Ein Traum – so viele Teller, Besteckvariationen und Tücher. Alles was das Herz begehrt. Ich machte den Workshop mit der lieben Martina von Ninamanie (klick) und wir hatten sehr viel Spaß zusammen.

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Martina und Elisabeth beim Workshop

Der Workshop

…begann mit einer Runde, ich der wir beiden Teilnehmer erzählen durften, was unsere nächsten Blogziele sind. Dann ging es los mit einer kleinen Einführung in ein paar technische Details und einer Untersuchung der beiden Kameras. Sehr viel Input, jedoch sehr anschaulich erklärt. Und in dieser gemütlichen Runde hatte ich auch keine Scheu, scheinbar „dumme“ Fragen zu stellen, um alles genauestens zu verstehen.
Und dann ging es auch schon los mit dem ersten Set, welches Elisabeth mit uns zusammen aufbaute und uns währenddessen noch ein paar Tipps diesbezüglich gab. Es galt nun, einen Marmorkuchen von seiner verführerischsten Seite abzulichten.

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Dummy für die Belichtungsprobe und Set-Aufbau

Anschließend gab es leckere Pasta im familiären Kreis und zum Nachtisch die Verkostung des vorher so schön abgelichteten Marmorkuchens.
Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem zweiten Set. Dafür legte Elisabeth uns ein paar Sachen zurecht, die wir dann selber zu einem Hoch- und zu einem Querformat anrichten durften. So genau hatte ich zuvor noch nie hingeschaut, was meine Sets angeht und uns gelang ein sehr schönes Set. Bei so vielen Auswahlmöglichkeiten was die Utensilien im Studio angeht auch kein Wunder.
Nebenbei gab es immer etwas Input zu Fotobearbeitung und Einstellungen.
Unser drittes Set war sehr rustikal und wir konnten nochmal ordentlich in den Schätzen von Elisabeth wühlen. Was für Fotos beim letzten Set entstanden, seht ihr hier: Martina’s Dinkelbrot – ist Brot backen wirklich so schwer?
Bei einem leckeren Tee und wieder in gemütlicher Stimmung ließen wir den Workshop mit noch einer kleinen Frage-Antwort-Rund ausklingen und es ging für mich wieder zurück nach Kassel – bepackt mit wunderbaren Eindrücken, Inspirationen und einem tollen Goodie-Bag – Danke an Elisabeth!

Hat es sich nun gelohnt?

Oh ja! Ich habe sooo viel lernen dürfen und habe für meine 95€ Essen und Trinken für den Tag bekommen, eine Mini Ausstattung Utensilien in meinem Goodie-Bag und ich habe am Ende sogar noch ein Buch „gewonnen“.
Ich kann den Workshop wirklich jedem weiterempfehlen, der sich im Bereich der Foodfotografie weiterbilden möchte. Durch die liebevoll gestaltete Betreuung und das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse, kann man in nur fünf Stunden ziemlich große Fortschritte machen, wie ich es an meinen eigenen Bildern erleben durfte.

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Was werde ich daraus machen?

Viel, mehr und noch mehr. Dieser Workshop war mein erster Schritt in das wirklich aktive Bloggerleben. Einige Zeit danach besuchte ich meine erste Blogger Convention (klick), kurz danach überdachte ich nochmal meine ganze Bloggestaltung und schrieb eine neue Konzeption.
Nun habe ich meinen Blog zu meinen Vorstellungen umgewandelt, habe und werde mich weiter intensiv mit der Fotografie beschäftigt und plane aktuell mein eigenes „Mini-Food-Studio“. Ich habe meine erste Kooperation abgeschlossen und bin auf der Suche nach weiteren.
Ihr seht, es hat sich viel getan seit dem Monat März und es wird sich auch im Sommer noch einiges ändern.
Ich habe die Chance (zwar etwas spät) ergriffen, die mir der Workshop geboten hat und etwas größeres daraus gemacht.

Alles, dank ein paar Fotos auf Instagram, einer aufmerksamen Bloggerin und der Idee vom perfekt abgelichteten Essen auf meinem Tisch

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